Lokale Ökonomie

Unter Lokaler Ökonomie verstehen wir alle Waren und Dienstleistungen produzierenden und Wohlfahrt schaffenden Aktivitäten,

  • mit denen in einem Stadtteil die überwiegend lokalen Bedarfe nach Waren, Dienstleistungen, Naherholung, Freizeitaktivitäten, Kultur usw. befriedigt werden
  • die in einem Stadtteil den relevanten Teil der Arbeitskräfte stellen und im Prozess der Leistungserstellung auf räumliche Nähe angewiesen sind
  • die für den Stadtteil zusätzliche Wertschöpfung, Arbeits- und Ausbildungsplätze durch den überregionalen Absatz von Waren und Dienstleistungen erzielen
  • die an überlokale oder überregionale Kunden verkauft werden, die in den Stadteil kommen, um für den Stadtteil spezifische Waren und Dienstleistungen zu erwerben.

Das Konzept der Lokalen Ökonomie steht im Kontext der allgemeinen Suche nach Lösungsstrategien infolge der durch wachsende, regionale und lokale Disparitäten gekennzeichneten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruchsituation. Dabei kommt der Nutzung endogener Potenziale, dem Selbsthilfegedanken (empowerment) im lokalorientierten Milieu, dem Aufbau von Netzwerken und selbsttragenden Strukturen eine zentrale Rolle zu.

 
 
Schützenstraße
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Borsigplatz
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